ZOOM-STAMMTISCH, Mittwoch, 20, Februar 2021

Wegen der Corona-Pandemie mussten die regulären Stammtische im „Grenander“ ausfallen. Als Ersatz fanden eine Reihe vom Zoom-Stammtischen statt. Beim ersten virtuellen Zusammentreffen war der Intendant des Staatstheaters Cottbus, Stephan Märki, zu Gast. Hier ging es natürlich vor allem um Theater und Kultur im Grossen und Ganzen. Das Gespräch führte aber auch dazu, dass wir ein paar Monate später eine Vorstellung in Cottbus besuchten.

Stephan Märki, Intendant und Operndirektor des Staatstheaters Cottbus (Foto: Marlies Kross)

 

ZOOM-STAMMTISCH, Mittwoch 10. März 2021

Zweiter Gast am Zoom-Stammtisch war die Deutschland-Korrespondentin des Schweizer Fernsehens, Bettina Ramseier. Sie plauderte über ihre abwechslungsreiche Arbeit, die sie immer wieder kreuz und quer duchs Land führt.

 

ZOOM-STAMMTISCH, 14. April 2021

Der Film „Das Mädchen und die Spinne“ der beiden Schweizer Regisseure Ramon und Silvan Zürcher stand im Mittelpunkt des April-Stammtisches. Nach einem kleinen Auschnitt aus dem Film mit der Schweizerin Ursina Lardi gab das Zwillingspaar Einblicke in ihr Filmschaffen, aber auch in die Entstehung des eingangs gezeigten Films, für den sie auf der Berlinale ausgezeichnet worden waren.

 

ZOOM-STAMMTISCH, 12. Mai 2021

Zum krönenden Abschluss der Serie an Zoom-Stammtischen gab uns Botschafter Dr. Paul Seger die Ehre. Ganz locker vermittelte er uns Einblicke in die Welt der hohen Diplomatie. Höhepunkt des Stammtisches aber war die selbst verfasste Schnitzelbank, die der begeisterte Anhänger der Basler Fasnacht abschliessend zum besten gab.

Begeisterter Fasnächtler: Der Berliner Botschafter Dr. Paul Seger (Bild: zvg)

 

GENERALVERSAMMLUNG, 27. Juni 2021

Wegen Corona fand die Generalversammlung im Vereinshaus der Bayern erst im Juni statt. Nach sieben Jahren verzichtete Matthias Zimmermann auf eine erneute Kandidatur als Präüsident. Auch Vizepräsidentin Christine Klaus trat nicht erneut an. Zum neuen Präsidenten wurde Helmut Uwer gewählt, der auch Mitglied im Auslandschweizer-Rat ist. Ins Amt der Vizepräsidentin rückte das langjährige Vorstandsmitglied Angela Schulze auf. Als Kassiererin wurde Nathalie Hummel bestätigt. Beisitzer sind Marianne Blanc, Caroline Tallione, Anita Rohner und Rolf Erler.

 

Der neue Vorstand: Rolf Erler, Nathalie Hummel, Helmut Uwer, Angela Schulze, Caroline Tallone, Marianne Blanc und Anita Rohner (v.li.n.re.)

(Bild: muz)

 

SOMMERNACHTSTRAUM IN COTTBUS, 4. Juli 2021

Nachdem die Beschränkungen wegen Corona weitgehend zurückgefahren worden waren, setzten wir die Idee vom ersten Zoom-Stammtisch um und besuchten die Ballett-Vorstellung  „Sommernachtstraum“ nach der Vorlage von William Shakespeare und der Musik von Felix Mendelssohn-Bartholdy und anderen.

 

BUNDESFEIER 2021 – 160 JAHRE SCHWEIZER VEREIN BERLIN

am Sonntag, 1. August 2021

im Vereinshaus der Bayern, Hindenburgdamm 7, 12203 Berlin-Lichterfelde.

Endlich war es wieder soweit: Nach langen Monaten der Corona-bedingten Einschränkungen konnten wir  den 1. August in fast gewohntem Rahmen begehen und dabei auch unser 160-jähriges Bestehen feiern.

Zu Beginn gab es einen Apéro, den die Schweizer Botschaft gespendet hatte. Eine Grussbotschaft  überbrachte der Gesandte Dieter Cavalleri. Zudem war die Botschaft mit Botschaftsrätin Verena Mathis vertreten, die auch Mitglied in unserem Verein ist. Für heimelige Klänge sorgte unser Mitglied Ma Lou Bangerter mit ihrem Alphorn-Ensemble. Unser Mitglied Barbara Duss unterhielt uns nicht nur mit Schwyzer Liedli. Sie animierte uns auch zum Mitsingen. Für die kleinen und grossen Nachfahren von Wilhelm Tell gab es ein Armburstschiessen. Leider wurden wir von zwei heftigen Regengüssen überrascht, was aber der hervorragenden Stimmung keinen Abbruch tat. Auch die Corona-Einschränkungen konnten die gute Laune in keinster Weise beeinträchtigen.

Unser Dank galt der Firma Kambly, die uns mit ihren Süssigkeiten verwöhnte, sowie der Soliswiss, die uns finanziell unterstützt hat.

160 Jahre Schweizer Verein Berlin

Gegründet wurde unser Verein am 4. Juli 1861 unter dem Eindruck eines verheerenden Brandes in der Stadt Glarus. Dahinter stand die Idee der Solidarität. So stand eine Geldspende für die Betroffenen am Anfang der Vereinsgeschichte. Weitere Vereine entstanden in Jena, Plauen, Chemnitz, Rostock und Danzig. Der Schweizer Verein Berlin machte es sich zur Aufgabe, hilfsbedürftige Mitglieder und durchreisende Landsleute zu unterstützen. Aber natürlich sollte auch die landsmännische Geselligkeit nicht zu kurz kommen. Unter Unterstützung verstand man damals allerdings nicht dasselbe wie heute. Der Verein erwartete selbstverständlich, dass die Unterstützung zurückgezahlt wurde, wenn man wieder bei Kasse war.

Wenn man in den Unterlagen des Vereins blättert, dann stellt man fest, dass sich das Vereinsleben über die Jahre doch gewandelt hat. So sind die Fasnächtler und Tänzer inzwischen offenbar ausgestorben. Auch die Hausfrauen-Nachmittage stehen nicht mehr im Programm. Die gab es vor 60 Jahren noch jeden Monat.

Kurz nach der Jubelfeier 1961, am 13. August, wurde Berlin durch eine Mauer in zwei Teile getrennt, was auch für den Schweizer Verein Berlin und die Schweizer in Ostdeutschland Folgen hatte. Anfang 1962 beschloss der Vorstand darum, dass die im Ostsektor wohnenden Schweizerinnen und Schweizer gratis an den Veranstaltungen im Westen teilnehmen durften.

Bilder der Bundsfeier 2021

 

(Bilder: HUZ/zvg)

 

Ausflug ins Schweizer Viertel in Lichterfelde West

Samstag, 4. September 2021, 16.00 Uhr

Die Schweiz ist in Berlin nicht nur durch ihre Botschaft, gastronomische Einrichtungen sowie zahlreiche Künstler und Wissenschaftler präsent. Es gibt ein ganzes Viertel, wo man die Schweiz von A wie Aarauer Straße bis Z wie Zürcher Strasse erleben kann. Wie es dazu kam und was es dort zu entdecken gibt, haben uns unsere Vereinsmitglieder Elisabeth und Michael Meier-Brügger bei diesem Rundgang erzählt. Über 30 Interessierte hatten sich am Start in der Züricher Strasse, die in Berlin mit „i“ geschrieben wird, eingefunden. Zum Abschluss hatten die beiden zu Wein und Käse in ihren Garten geladen, wo sie uns mit einem Alphorn-Konzert überraschten. Unterstützt wurden Elisabeth und Michael von Helmut Amberger, dem Präsidenten des Vereins der Bayern, der auch immer wieder unsere Weihnachtsfeier musikalisch umrahmt. Unter den Gästen war auch der Präsident der Auslandschweizer Organisation Deutschland, Albert Küng, der zusammen mit seiner Frau Claudia aus München angereist war. Nochmals herzlichen Dank an Elisabeth und Michael für diesen wunderschönen Nachmittag.

 

(BIlder: HUZ/zvg)

 

HODLER-AUSSTELLUNG

Am Sonntag, 24. Oktober, haben wir die Ausstellung „Ferdinand Hodler und die Berliner Moderne“ in der Berlinischen Galeriene besucht. Berlin war eine wichtige Station im Leben des Schweizer Malers. Zu sehen waren 50 Gemälde des Künstlers, der Mitglied der Berliner Secession war. Gezeigt wurd eu.a. das Bild „Die Nacht“, das 1889 einen Skandal verursachte. Die naturalistische Darstellung von Nacktheit erregte Anstoss, so dass das Bild aus der Ausstellung in Genf entfernt werden musste. Hodler mietete daraufhin einen Saal in einem anderen Gebäude, wo es Besucher in grossen Scharen anzog. Trotz strahlendem Sonnenschein – bei allerdings mässiger Temperatur – hatten sich 15 Vereinsmitglieder und Freunde der Schweiz zum Ausstellungsbesuch eingefundenam. Alle waren ganz begeistert, wie sich beim anschliessenden Höck im Museumscafe zeigte.

(Bild: HUZ)